ENTWICKLUNG VON ZUKUNFTSTECHNOLOGIEN IN DER METROPOLE RUHR

Die Metropole Ruhr bietet als technologieorientierter Agglomerationsraum ein besonderes Milieu für die Entwicklung von Zukunftstechnologien. Neben der räumlichen Nähe und den damit verbundenen Konzentrationseffekten, wie Vertrauen oder der informelle Wissensaustausch fungiert vor allem das dichte Netz an Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen als wichtiger Inkubator für innovative Ideen und neue technologische Entwicklungen. So ist beispielsweise die Protagen AG als Spinn-off der Ruhr Universität Bochum (RUB) aus der regionalen Forschungslandschaft hervorgegangen.

KMU ALS TREIBER VON ZUKUNFTSTECHNOLOGIEN

Es zeigt sich, dass innovative Zukunftstechnologien vor allem durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vorangetrieben werden. Diese sind flexibler und schneller in ihren Entscheidungsprozessen und eröffnen vielfach größeren Raum für Kreativität und Innovation. Die Historie der ursprünglich aus der Universität Duisburg-Essen hervorgegangenen NanoFocus GmbH ist ein gutes Beispiel für erfolgreiche Technologieentwicklungen aus der Metropole Ruhr. Aus Sicht des als Top-Innovator prämierten Unternehmens sind insbesondere die institutionalisierten Netzwerke und Kompetenzzentren in der Metropole Ruhr wichtige Bezugspunkte, so beispielsweise im Bereich der Nanotechnologie das NanoEnergyTechnologyCenter (NETZ) der Universität Duisburg-Essen, das Dortmunder MST-Cluster (Mikrosystemtechnik) oder das Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) in Duisburg.

Jedoch sind die zumeist jungen, also in der Gründungphase befindlichen KMU mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Im frühen Produktlebenszyklus sind Zukunftstechnologien mit hohen Investitionskosten für Forschung, Entwicklung und Marketing verbunden und nicht gewinnbringend zu vertreiben. Die Hochtechnologie-Unternehmen aus der Metropole Ruhr sind hier auf Unterstützungsangebote angewiesen. Die Metropole Ruhr verfügt insbesondere über eine tragfähige Infra- und Finanzierungsstruktur für Startups. Darüber hinaus wird die Ansiedlungs- und Standortpolitik für junge Unternehmen als Erfolg bewertet. So siedelte sich beispielswiese die Hydrogenics GmbH im Gladbecker Innovationszentrum Wiesenbusch an, während die Protagen AG Büroräume und Labors im Biomedizinzentrum (BMZ) des Dortmunder Technologieparks bezog.

Die Überwindung des sogenannten „Death-Valleys“, also der auf die Gründungsphase folgenden Wachstums- und Expansionsphase stellt für die Entwickler von Zukunftstechnologien im Weiteren eine zentrale Hürde dar. Während in der Gründungsphase auf vielzählige Fördermöglichkeiten zurückgegriffen werden kann, mangelt es aus Sicht der Unternehmen in der Wachstumsphase, also im Zuge der Festigung und Ausweitung der unternehmerischen Aktivitäten, an entsprechender Hilfestellung. Neben finanzieller Förderung wird in diesem Zusammenhang eine Beratung zu Investitionsmöglichkeiten sowie der Ausbau der IT- und Verkehrsinfrastruktur als sinnvoll erachtet. Mit dem Projekt „Ruhr.Innovationspartner“, das darauf abzielt die Innovationsstrukturen und die Innovationsberatung in der Metropole Ruhr zu optimieren, besteht hier u.a. bereits wichtige Anlaufstelle für die Unternehmen der Region.

REGIONALE UND INTERNATIONALE KOMPETENZTRÄGER

Die zukunftstechnologisch orientierten Unternehmen weisen häufig einen überregionalen, wenn nicht sogar internationalen Bezugsraum auf. Die hohe technologische Spezialisierung bedingt insbesondere in der frühen Produktentwicklungsphase ein enges Markt- und Wettbewerbsfeld. Die Grenzen zwischen Konkurrenz und Kooperation sind hierbei fließend. Die Recklinghäuser Robotik-Experten der Ruhrbotics GmbH sind beispielsweise in sechzehn Ländern auf vier Kontinenten aktiv. Die bedeutenden Kunden sowie Kooperations- und Entwicklungspartner befinden sich nicht in der Region, sondern vor allem in Süddeutschland. Der geringe unternehmerische Besatz mit Robotik-Akteuren in der Metropole Ruhr ist für die IT-Spezialisten Fluch und Segen zugleich. Die Investoren orientieren sich überwiegend an den süddeutschen Technologie-Regionen. Auf der anderen Seite sticht die Ruhrbotics GmbH als regionaler Kompetenzträger im Bereich der Robotertechnologie in der Metropole Ruhr besonders hervor.

Zukunftstechnologien weisen vor allem dann eine hohe Relevanz auf, wenn sie in verschiedenen Branchen einsetzbar sind oder cross-sektoral neue Entwicklungspotenziale zwischen Branchen erschließen. Die in Duisburg ansässige Sturm GmbH ist als Experte für 3D-Drucktechnik in diversen Branchen und Anwendungsbereichen beheimatet, darunter in der Lebensmittelindustrie, der industriellen Produktion, der Automobilwirtschaft, der Aviation-Branche, bis hin zu Kunst und Design. Bisher werden mittels 3D-Drucktechnik vor allem Fertigungs- bzw. Betriebsmittel, wie 3D-Schablonen, Ersatzteile (Reverse Engineering) oder Komponenten hergestellt. Die zukunftstechnologische Kompetenz liegt laut des Unternehmens jedoch weniger in der Herstellung von 3D-Druck-Erzeugnissen, sondern vielmehr in der Digitalen Wertschöpfung, d.h. in einer ganzheitlichen Systemberatung zur Einführung digitaler Prozesskonzepte und der damit verbundenen Optimierung und Effizienzsteigerung bestehender Verfahren.

In der Regel erfolgt die Entwicklung von Zukunftstechnologien initial ausgehend von bekannten Technologien. Diese werden durch Veränderungen bzw. die Adaption in neuen Anwendungen weiterentwickelt und im Idealfall durch vielfaches Kopieren und Modifizieren bis zur Schlüssel- bzw. Basistechnologie vorangetrieben. Das Gladbecker Team der international aufgestellten Hydrogenics GmbH beschäftigte sich bereits sehr früh mit dem Thema Brennstoffzellentechnologie. Heute eröffnet vor allem die Verschmelzung von Energie- und Mobilitätswirtschaft vielfältige neue Entwicklungspotenziale. In den vergangenen Jahren wurde die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie insbesondere durch verschiedene Förderprogramme politisch forciert. Zukunftstechnologisch orientierte Unternehmen sind neben der operativen Technologieentwicklung in diesem Zusammenhang häufig auch gefordert, den regulativen Rahmen für den Einsatz ihrer Produkte mitzugestalten. So engagieren sich beispielweise sowohl die Hydrogenics GmbH als auch die NanoFocus GmbH bei der Ausgestaltung und Einführung von Standards und Normierungen für neue Technologien und Verfahren.

INNOVATIONEN GENERIEREN

Das industriell geprägte und technologieorientierte Ruhrgebiet stellt mit seinen starken produktionstechnischen Unternehmen ein sehr gutes Umfeld für die Entwicklung und Integration neuer Zukunftstechnologien dar. Die kleinen und mittleren Technologie-Unternehmen können hier von der anwendungsorientierten Zusammenarbeit mit den klassischen unternehmerischen Größen, wie etwa thyssenkrupp oder Evonik profitieren und als Spezialisten in dem bestehenden Wirtschaftsgefüge sukzessive neue Innovationen generieren. So sieht die Ruhrbotics GmbH etwa ihre Aufgabe darin „den industriellen Kern smart zu machen“.

Darüber hinaus zeichnet sich die Metropole Ruhr vor allem durch ihre hohe Technologiekompetenz aus, die sowohl bei den beruflich etablierten Fachkräften als auch in der Hochschullandschaft erkennbar ist. Die technologieorientierten Studiengänge werden seitens der Unternehmen als wichtiger Standortfaktor für die Fachkräfterekrutierung und Gewinnung von Forschungspartnern angeführt. Die Robotik-Experten arbeiten im Rahmen von Forschungs- und Ausbildungskooperationen beispielsweise mit der Hochschule Bochum zusammen. Die Protagen GmbH und die NanoFocus GmbH greifen, neben den jeweiligen Fachspezialisten aus der Biotechnologie oder der Elektrotechnik, vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung verstärkt auch auf IT-Kompetenzen aus der Region zu, die derzeit vor allem am Standort Dortmund gesehen werden.

ENTWICKLUNG VON ZUKUNFTSTECHNOLOGIEN IN

DER METROPOLE RUHR

Es zeigt sich, dass innovative Zukunftstechnologien vor allem durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vorangetrieben werden. Diese sind flexibler und schneller in ihren Ent-scheidungsprozessen und eröffnen vielfach größeren Raum für Kreativität und Innovation. Die Historie der ursprünglich aus der Universität Duisburg-Essen hervorgegangenen Nano-Focus GmbH ist ein gutes Beispiel für erfolgreiche Technologieentwicklungen aus der Met-ropole Ruhr. Aus Sicht des als Top-Innovator prämierten Unternehmens sind insbesondere die institutionalisierten Netzwerke und Kompetenzzentren in der Metropole Ruhr wichtige Bezugspunkte, so beispielsweise im Bereich der Nanotechnologie das NanoEnergyTechno-logyCenter (NETZ) der Universität Duisburg-Essen, das Dortmunder MST-Cluster (Mikrosys-temtechnik) oder das Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) in Duisburg.

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Um die Entwicklung von Zukunftstechnologien „made in Metropole Ruhr“ perspektivisch noch erfolgreicher voranzutreiben, sollte die anwendungsorientierte Technologieforschung und -entwicklung an den vielzähligen wissenschaftlichen Einrichtungen des Ruhrgebiets weiter forciert werden. Darüber hinaus gilt es das Milieu für die Gründung und das Wachstum junger innovativer Unternehmen weiter zu verbessern. Wichtige Rahmenbedingungen sind neben der Verfügbarkeit von Start-up Finanzierungen und Infrastruktur vor allem eine längerfristige Beratung der Unternehmen, etwa in Themen wie der Fachkräfterekrutierung, der (Risiko-) Kapitalakquise oder der strategischen Unternehmensentwicklung. Daneben können insbesondere die traditionell in der Region vorherrschenden Stärken für die Entwicklung und Integration von Zukunftstechnologien ausgeschöpft werden. Gezielte Kooperationen von innovativen KMU und etablierten Unternehmensgrößen bergen beidseitige Vorteile und führen dazu, dass die regionale Wirtschaft der Metropole Ruhr durch neue Kompetenzen gestärkt und zukunftstechnologische Entwicklungen erweitert wird. An dieser Stelle gilt es auf die vorhandenen Potenziale zurückzugreifen, d.h. die Zukunftstechnologie-Unternehmen der Region auch gezielt zu identifizieren, zu unterstützen und zu vernetzen.

Die Überwindung des sogenannten „Death-Valleys“, also der auf die Gründungsphase folgenden Wachstums- und Expansionsphase stellt für die Entwickler von Zukunftstechnologien im Weiteren eine zentrale Hürde dar. Während in der Gründungsphase auf vielzählige Fördermöglichkeiten zurückgegriffen werden kann, mangelt es aus Sicht der Unternehmen in der Wachstumsphase, also im Zuge der Festigung und Ausweitung der unternehmerischen Aktivitäten, an entsprechender Hilfestellung. Neben finanzieller Förderung wird in diesem Zusammenhang eine Beratung zu Investitionsmöglichkeiten sowie der Ausbau der IT- und Verkehrsinfrastruktur als sinnvoll erachtet. Mit dem Projekt „Ruhr.Innovationspartner“, das darauf abzielt die Innovationsstrukturen und die Innovationsberatung in der Metropole Ruhr zu optimieren, besteht hier u.a. bereits wichtige Anlaufstelle für die Unternehmen der Region.

Die zukunftstechnologisch orientierten Unternehmen weisen häufig einen überregionalen, wenn nicht sogar internationalen Bezugsraum auf. Die hohe technologische Spezialisierung bedingt insbesondere in der frühen Produktentwicklungsphase ein enges Markt- und Wettbewerbsfeld. Die Grenzen zwischen Konkurrenz und Kooperation sind in hierbei fließend. Die Recklinghäuser Robotik-Experten der Ruhrbotics GmbH sind beispielsweise in sechzehn Ländern auf vier Kontinenten aktiv. Die bedeutenden Kunden sowie Kooperations- und Entwicklungspartner befinden sich nicht in der Region, sondern vor allem in Süddeutschland. Der geringe unternehmerische Besatz mit Robotik-Akteuren in der Metropole Ruhr ist für die IT-Spezialisten Fluch und Segen zugleich. Die Investoren orientieren sich überwiegend an den süddeutschen Technologie-Regionen. Auf der anderen Seite sticht die Ruhrbotics GmbH als regionaler Kompetenzträger im Bereich der Robotertechnologie in der Metropole Ruhr besonders hervor.

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Zukunftstechnologien weisen vor allem dann eine hohe Relevanz auf, wenn sie in verschie-denen Branchen einsetzbar sind oder cross-sektoral neue Entwicklungspotenziale zwischen Branchen erschließen. Die in Duisburg ansässige Sturm GmbH ist als Experte für 3D-Drucktechnik in diversen Branchen und Anwendungsbereichen beheimatet, darunter in der Lebensmittelindustrie, der industriellen Produktion, der Automobilwirtschaft, der Aviation-Branche, bis hin zu Kunst und Design. Bisher werden mittels 3D-Drucktechnik vor allem Fertigungs- bzw. Betriebsmittel, wie 3D-Schablonen, Ersatzteile (Reverse Engineering) oder Komponenten hergestellt. Die zukunftstechnologische Kompetenz liegt laut des Unternehmens jedoch weniger in der Herstellung von 3D-Druck-Erzeugnissen, sondern vielmehr in der Digitalen Wertschöpfung, d.h. in einer ganzheitlichen Systemberatung zur Einführung digitaler Prozesskonzepte und der damit verbundenen Optimierung und Effizienzsteigerung bestehender Verfahren.

In der Regel erfolgt die Entwicklung von Zukunftstechnologien initial ausgehend von bekannten Technologien. Diese werden durch Veränderungen bzw. die Adaption in neuen Anwendungen weiterentwickelt und im Idealfall durch vielfaches Kopieren und Modifizieren bis zur Schlüssel- bzw. Basistechnologie vorangetrieben. Das Gladbecker Team der international aufgestellten Hydrogenics GmbH beschäftigte sich bereits sehr früh mit dem Thema Brennstoffzellentechnologie. Heute eröffnet vor allem die Verschmelzung von Energie- und Mobili-tätswirtschaft vielfältige neue Entwicklungspotenziale. In den vergangenen Jahren wurde die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie insbesondere durch verschiedene Förderpro-gramme politisch forciert. Zukunftstechnologisch orientierte Unternehmen sind neben der operativen Technologieentwicklung in diesem Zusammenhang häufig auch gefordert, den regulativen Rahmen für den Einsatz ihrer Produkte mitzugestalten. So engagieren sich beispielweise sowohl die Hydrogenics GmbH als auch die NanoFocus GmbH bei der Ausgestaltung und Einführung von Standards und Normierungen für neue Technologien und Verfahren.

Das industriell geprägte und technologieorientierte Ruhrgebiet stellt mit seinen starken produktionstechnischen Unternehmen ein sehr gutes Umfeld für die Entwicklung und Integration neuer Zukunftstechnologien dar. Die kleinen und mittleren Technologie-Unternehmen können hier von der anwendungsorientierten Zusammenarbeit mit den klassischen unternehmerischen Größen, wie etwa Thyssenkrupp oder Evonik profitieren und als Spezialisten in dem bestehenden Wirtschaftsgefüge sukzessive neue Innovationen generieren. So sieht die Ruhrbotics GmbH etwa ihre Aufgabe darin „den industriellen Kern smart zu machen“.

Darüber hinaus zeichnet sich die Metropole Ruhr vor allem durch ihre hohe Technologiekompetenz aus, die sowohl bei den beruflich etablierten Fachkräften als auch in der Hoch-schullandschaft erkennbar ist. Die technologieorientierten Studiengänge werden seitens der Unternehmen als wichtiger Standortfaktor für die Fachkräfterekrutierung und Gewinnung von Forschungspartnern angeführt. Die Robotik-Experten arbeiten im Rahmen von Forschungs- und Ausbildungskooperationen beispielsweise mit der Hochschule Bochum zusammen. Die Protagen GmbH und die NanoFocus GmbH greifen, neben den jeweiligen Fachspezialisten aus der Biotechnologie oder der Elektrotechnik, vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung verstärkt auch auf IT-Kompetenzen aus der Region zu, die derzeit vor allem am Standort Dortmund gesehen werden.

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Um die Entwicklung von Zukunftstechnologien „made in Metropole Ruhr“ perspektivisch noch erfolgreicher voranzutreiben, sollte die anwendungsorientierte Technologieforschung und -entwicklung an den vielzähligen wissenschaftlichen Einrichtungen des Ruhrgebiets weiter forciert werden. Darüber hinaus gilt es das Milieu für die Gründung und das Wachstum junger innovativer Unternehmen weiter zu verbessern. Wichtige Rahmenbedingungen sind neben der Verfügbarkeit von Start-up Finanzierungen und Infrastruktur vor allem eine längerfristige Beratung der Unternehmen, etwa in Themen wie der Fachkräfterekrutierung, der (Risiko-) Kapitalakquise oder der strategischen Unternehmensentwicklung. Daneben können insbesondere die traditionell in der Region vorherrschenden Stärken für die Entwicklung und Integration von Zukunftstechnologien ausgeschöpft werden. Gezielte Kooperationen von innovativen KMU und etablierten Unternehmensgrößen bergen beidseitige Vorteile und führen dazu, dass die regionale Wirtschaft der Metropole Ruhr durch neue Kompetenzen gestärkt und zukunftstechnologische Entwicklungen erweitert wird. An dieser Stelle gilt es auf die vorhandenen Potenziale zurückzugreifen, d.h. die Zukunftstechnologie-Unternehmen der Region auch gezielt zu identifizieren, zu unterstützen und zu vernetzen.

STATEMENT

 Beim Thema Zukunftstechnologien im Ruhrgebiet ist für mich der erste Teil des Wortes der entscheidende. Zukunft! Wie wollen wir zukünftig zusammenleben, arbeiten, uns im Raum bewegen. Wir sprechen über und arbeiten z.B. am Thema Elektromobilität ohne eine genaue Vorstellung davon zu entwickeln, wie wir die regionale Bevölkerung zukünftig und nachhaltig mobilmachen wollen.

Die technologischen Zutaten – ob neue Materialien, Systeme, Energie oder Life Science – für ein „Zukunftslabor“ sind im Ruhrgebiet an vielen Stellen vorhanden oder entwickeln sich.

Das Fehlen eines „big pictures“ scheint mir die Crux. 

Jürgen Köder, Geschäftsführer, Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr GmbH
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