ZAHLEN & FAKTEN

Die Wirtschaftsentwicklung in der Metropole Ruhr verlief im vergangenen Jahr erneut unter positiven Vorzeichen. Mit einer Wachstumsrate von +1,9 % stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen 2016 und 2017 auf 1.708.700 Personen an. Die gute Dynamik konnte damit gegenüber dem Vorjahr (+1,4 % in 2016) noch einmal gesteigert werden. Die stärkere Wachstumsdynamik im Jahr 2017 wird insbesondere in einem Beschäftigungsaufbau in den acht Leitmärkten der Metropole Ruhr sowie dem Industriellen Kern und den Unternehmerischen Diensten deutlich. Gegenüber dem Vorjahr wurden in diesen zentralen Wirtschaftsbereichen der Region rund 31.360 Beschäftigungsverhältnisse aufgebaut (+2,2 %). Als bedeutender Wachstumsreiber fungiert erneut der Leitmarkt Gesundheit, der rund ein Drittel des Beschäftigungsaufbaus begründet.

Daneben tragen insbesondere die Leitmärkte Urbanes Bauen & Wohnen (+5.750; +3,1 %) und Mobilität zum Beschäftigungswachstum bei. Gemeinsam mit dem Leitmarkt Ressourceneffizienz liegt das Wachstum dieser drei Leitmärkte jeweils erkennbar über dem Bundestrend.

Die nachhaltig positive Entwicklung in nahezu allen Leitmärkten der
Metropole Ruhr spiegelt die Stärken und die Diversität der Region wider. Etablierte Wirtschaftsbereiche, wie die traditionell starke Industrie oder der Leitmarkt Ressourceneffizienz wachsen weiterhin leicht, während neue Wirtschaftssektoren, wie etwa die Leitmärkte Gesundheit, Urbanes Bauen und Wohnen oder Mobilität zunehmend an Bedeutung gewinnen.

DIE LEITMÄRTKE IM DETAIL

Industrieller Kern und unternehmerische Dienste

Mit einem Beschäftigungsanteil von 18,9 % an der Gesamtwirtschaft der Metropole Ruhr weisen der Industrielle Kern und die Unternehmerischen Dienste nach wie vor eine hohe wirtschaftliche Bedeutung für die Region auf. Im Jahr 2017 waren rund 323.200 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in diesem Kernsegment des Ruhrgebiets tätig. Regional weisen der Ennepe-Ruhr-Kreis sowie die Städte Duisburg und Hagen, eine deutliche Spezialisierung gegenüber den anderen Ruhr-Regionen und dem Bundesvergleichswert auf. Zwischen den Jahren 2016 und 2017 konnte der Industrielle Kern ein Beschäftigungszuwachs von +1,2 % verbuchen. Der Beschäftigungsaufbau erfolgte vollständig getrieben durch den Teilmarkt der Unternehmensnahen Dienstleistungen (+3,2 %).

Mit Blick auf den Unternehmensbesatz belegt der Industrielle Kern mit 21.190 Unternehmen Platz drei nach den Leitmärkten Urbanes Bauen & Wohnen sowie Freizeit & Events. Die hohe Zahl der Unternehmen veranschaulicht die stark durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geprägte Wirtschaftsstruktur des Industriellen Kerns. Etwa 84 % der Unternehmen sind dabei dem Segment der Unternehmensnahen Dienstleistungen zuzuordnen. Die Entwicklung der Umsätze des Industriellen Kerns verlief im Jahr 2017 leicht negativ (-0,6 %). Die Unternehmensnahen Dienstleistungen konnten jedoch starke Umsatzzuwächse (+9,2 %) verzeichnen und damit Entwicklungen in anderen Teilbereichen weitestgehend kompensieren. Das deutliche Umsatz- und Beschäftigungswachstum der Unternehmensnahen Dienstleistungen veranschaulicht den fortschreitenden Wandel des industriellen Kerns vom klassischen Maschinen-, Anlagen und Werkzeugbau hin zu einer stärkeren Serviceorientierung. Im Zuge der Digitalisierung und Vernetzung erfolgt eine zunehmende sektorale Verschmelzung der Industrie mit anderen Wirtschaftsbereichen, wie Energie, IT oder auch Mobilität sowie die damit einhergehende Diversifizierung der Branche. Im Zuge dessen nimmt die Bedeutung von ergänzenden Dienstleistungen und erweiternden Geschäftsmodellen stark zu.

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

323.220

2017

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+1,2%

im Vergleich zu 2016

Industrieller Kern und unternehmerische Dienste

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

323.220

2017

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+1,2%

im Vergleich zu 2016

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Mit einem Beschäftigungsanteil von 18,9 % an der Gesamtwirtschaft der Metropole Ruhr weisen der Industrielle Kern und die Unternehmerischen Dienste nach wie vor eine hohe wirtschaftliche Bedeutung für die Region auf. Im Jahr 2017 waren rund 323.200 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in diesem Kernsegment des Ruhrgebiets tätig. Regional weisen der Ennepe-Ruhr-Kreis sowie die Städte Duisburg und Hagen, eine deutliche Spezialisierung gegenüber den anderen Ruhr-Regionen und dem Bundesvergleichswert auf. Zwischen den Jahren 2016 und 2017 konnte der Industrielle Kern ein Beschäftigungszuwachs von +1,2 % verbuchen. Der Beschäftigungsaufbau erfolgte vollständig getrieben durch den Teilmarkt der Unternehmensnahen Dienstleistungen (+3,2 %).

Mit Blick auf den Unternehmensbesatz belegt der Industrielle Kern mit 21.190 Unternehmen Platz drei nach den Leitmärkten Urbanes Bauen & Wohnen sowie Freizeit & Events. Die hohe Zahl der Unternehmen veranschaulicht die stark durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geprägte Wirtschaftsstruktur des Industriellen Kerns. Etwa 84 % der Unternehmen sind dabei dem Segment der Unternehmensnahen Dienstleistungen zuzuordnen. Die Entwicklung der Umsätze des Industriellen Kerns verlief im Jahr 2017 leicht negativ (-0,6 %). Die Unternehmensnahen Dienstleistungen konnten jedoch starke Umsatzzuwächse (+9,2 %) verzeichnen und damit Entwicklungen in anderen Teilbereichen weitestgehend kompensieren. Das deutliche Umsatz- und Beschäftigungswachstum der Unternehmensnahen Dienstleistungen veranschaulicht den fortschreitenden Wandel des industriellen Kerns vom klassischen Maschinen-, Anlagen und Werkzeugbau hin zu einer stärkeren Serviceorientierung. Im Zuge der Digitalisierung und Vernetzung erfolgt eine zunehmende sektorale Verschmelzung der Industrie mit anderen Wirtschaftsbereichen, wie Energie, IT oder auch Mobilität sowie die damit einhergehende Diversifizierung der Branche. Im Zuge dessen nimmt die Bedeutung von ergänzenden Dienstleistungen und erweiternden Geschäftsmodellen stark zu.

Gesundheit

Der Leitmarkt Gesundheit hat auch in 2017 ausgesprochen positive Wirtschaftskennzahlen. Mit einem Beschäftigungsanteil von 19,4 % an der Gesamtbeschäftigung ist das Gesundheitswesen der beschäftigungspolitisch bedeutendste Leitmarkt in der Metropole Ruhr. Zu den größten Teilmärkten im Gesundheitswesen an der Ruhr zählen, gemessen an den Beschäftigten, die stationäre und ambulante Versorgung sowie die Dienstleistungen im gesundheitsrelevanten Handel bzw. Sport, Sozialwesen und der Pflege. Die Wachstumsdynamik des Leitmarktes fällt erkennbar stärker aus als im Bundes- (+2,3 %) und Landesvergleich (+2,2 %). Die beiden beschäftigungsstarken Teilmärkte stationäre und ambulante Versorgung und gesundheitsrelevante Dienstleistungen fungieren als wesentliche Treiber des Beschäftigungsaufbaus. Regionale Spezialisierungen bestehen u. a. in Herne, Gelsenkirchen, Recklinghausen, Bottrop und Hamm.

Insgesamt sind im Gesundheitsmarkt der Metropole Ruhr 6.688 Unternehmen aktiv. Die Zahl ist im Untersuchungszeitraum noch leicht gestiegen (+0,5 %). Allerdings konnte nicht an die positive Umsatzentwicklung des Vorjahres angeknüpft werden. Der deutliche Rückgang (-6,5 %) ist vor allem auf Negativentwicklungen in der stationären und ambulanten Versorgung sowie den gesundheitsrelevanten Dienstleistungen zurückzuführen. Trotz der Umsatzdefizite steht die Entwicklung des Leitmarktes Gesundheit unter sehr guten Vorzeichen. Der demographische Wandel und ein erhöhtes gesellschaftliches Gesundheitsbewusstsein führen zu einer steigenden Nachfrage nach Gesundheitsprodukten und -dienstleistungen. Im Zuge der Digitalisierung (E-Health) und den Möglichkeiten von Big Data entstehen neue innovative Geschäftsmodelle für kundenindividuelle Produkte und Services.

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

331.481

2017

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+2,8%

im Vergleich zu 2016

Gesundheit

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

331.481

2017

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+2,8%

im Vergleich zu 2016

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Der Leitmarkt Gesundheit hat auch in 2017 ausgesprochen positive Wirtschaftskennzahlen. Mit einem Beschäftigungsanteil von 19,4 % an der Gesamtbeschäftigung ist das Gesundheitswesen der beschäftigungspolitisch bedeutendste Leitmarkt in der Metropole Ruhr. Zu den größten Teilmärkten im Gesundheitswesen an der Ruhr zählen, gemessen an den Beschäftigten, die stationäre und ambulante Versorgung sowie die Dienstleistungen im gesundheitsrelevanten Handel bzw. Sport, Sozialwesen und der Pflege. Die Wachstumsdynamik des Leitmarktes fällt erkennbar stärker aus als im Bundes- (+2,3 %) und Landesvergleich (+2,2 %). Die beiden beschäftigungsstarken Teilmärkte stationäre und ambulante Versorgung und gesundheitsrelevante Dienstleistungen fungieren als wesentliche Treiber des Beschäftigungsaufbaus. Regionale Spezialisierungen bestehen u. a. in Herne, Gelsenkirchen, Recklinghausen, Bottrop und Hamm.

Insgesamt sind im Gesundheitsmarkt der Metropole Ruhr 6.688 Unternehmen aktiv. Die Zahl ist im Untersuchungszeitraum noch leicht gestiegen (+0,5 %). Allerdings konnte nicht an die positive Umsatzentwicklung des Vorjahres angeknüpft werden. Der deutliche Rückgang (-6,5 %) ist vor allem auf Negativentwicklungen in der stationären und ambulanten Versorgung sowie den gesundheitsrelevanten Dienstleistungen zurückzuführen. Trotz der Umsatzdefizite steht die Entwicklung des Leitmarktes Gesundheit unter sehr guten Vorzeichen. Der demographische Wandel und ein erhöhtes gesellschaftliches Gesundheitsbewusstsein führen zu einer steigenden Nachfrage nach Gesundheitsprodukten und -dienstleistungen. Im Zuge der Digitalisierung (E-Health) und den Möglichkeiten von Big Data entstehen neue innovative Geschäftsmodelle für kundenindividuelle Produkte und Services.

Urbanes Bauen & Wohnen

Die positive Konjunkturentwicklung und die günstigen finanzwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stärken im Jahr 2017 erneut den Leitmarkt Urbanes Bauen & Wohnen. Mit rund 191.850 Beschäftigten weist der Leitmarkt einen Anteil von 11,2 % an der Gesamtwirtschaft der Metropole Ruhr auf und belegt damit hinsichtlich der Beschäftigung Rang drei nach dem Industriellen Kern und der Gesundheitswirtschaft. Eine besonders große Beschäftigungsrelevanz kommt den bauspezifischen Dienstleistungen, darunter dem Handel, der Vermietung und der Verwaltung sowie dem Ausbaugewerbe zu. Die positive Beschäftigungsentwicklung des Vorjahres im Leitmarkt Urbanes Bauen & Wohnen setzt sich mit einer Wachstumsrate von +3,1 % weiter fort und verläuft erneut besser als im Bundes- und Landesvergleich (+2,7 % und +2,6 %). Besondere Wachstumstreiber sind neben dem Ausbaugewerbe und den Dienstleistungen auch das klassische Baugewerbe und der Bereich der baurelevanten Maschinen und Werkzeuge. Ergänzend dazu verzeichnen sowohl die Anzahl der Unternehmen (39.580, +0,3 ), als auch die Umsätze (34,36 Mrd., +0,3%) eine stabile, leicht positive Entwicklung.

Laut aktuellen Prognosen wird die Baukonjunktur auch in den kommenden Jahren anhalten und damit voraussichtlich den Leitmarkt Urbanes Bauen & Wohnen weiter positiv beeinflussen (GORNIG/ MICHELSEN 2018). Die Unternehmen stehen jedoch vor der Herausforderung der zunehmenden Digitalisierung aller Arbeitsbereiche, von der Abrechnung und dem Personalwesen bis hin zu einem Building Information Modeling (BIM) in dreidimensionalen virtuellen Modellen. Für die Metropole Ruhr ergeben sich hier insbesondere an den Schnittstellen zu den Leitmärkten digitale Kommunikation und Ressourceneffizienz Möglichkeiten die Entwicklung des Leitmarktes weiter auszubauen.

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

191.850

2017

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+3,1%

im Vergleich zu 2016

Urbanes Bauen & Wohnen

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

191.850

2017

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+3,1%

im Vergleich zu 2016

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Die positive Konjunkturentwicklung und die günstigen finanzwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stärken im Jahr 2017 erneut den Leitmarkt Urbanes Bauen & Wohnen. Mit rund 191.850 Beschäftigten weist der Leitmarkt einen Anteil von 11,2 % an der Gesamtwirtschaft der Metropole Ruhr auf und belegt damit hinsichtlich der Beschäftigung Rang drei nach dem Industriellen Kern und der Gesundheitswirtschaft. Eine besonders große Beschäftigungsrelevanz kommt den bauspezifischen Dienstleistungen, darunter dem Handel, der Vermietung und der Verwaltung sowie dem Ausbaugewerbe zu. Die positive Beschäftigungsentwicklung des Vorjahres im Leitmarkt Urbanes Bauen & Wohnen setzt sich mit einer Wachstumsrate von +3,1 % weiter fort und verläuft erneut besser als im Bundes- und Landesvergleich (+2,7 % und +2,6 %). Besondere Wachstumstreiber sind neben dem Ausbaugewerbe und den Dienstleistungen auch das klassische Baugewerbe und der Bereich der baurelevanten Maschinen und Werkzeuge. Ergänzend dazu verzeichnen sowohl die Anzahl der Unternehmen (39.580, +0,3 ), als auch die Umsätze (34,36 Mrd., +0,3%) eine stabile, leicht positive Entwicklung.

Laut aktuellen Prognosen wird die Baukonjunktur auch in den kommenden Jahren anhalten und damit voraussichtlich den Leitmarkt Urbanes Bauen & Wohnen weiter positiv beeinflussen (GORNIG/ MICHELSEN 2018). Die Unternehmen stehen jedoch vor der Herausforderung der zunehmenden Digitalisierung aller Arbeitsbereiche, von der Abrechnung und dem Personalwesen bis hin zu einem Building Information Modeling (BIM) in dreidimensionalen virtuellen Modellen. Für die Metropole Ruhr ergeben sich hier insbesondere an den Schnittstellen zu den Leitmärkten digitale Kommunikation und Ressourceneffizienz Möglichkeiten die Entwicklung des Leitmarktes weiter auszubauen.

Mobilität

Im Leitmarkt Mobilität sind knapp 10 % der Beschäftigten der Metropole Ruhr tätig. Gemessen am Beschäftigungsanteil des Leitmarktes sind das Mobilitätsmanagement und die Logistik sowie die Mobilitätsdienstleistungen besonders starke Wirtschaftsbereiche. Die Zahl der Beschäftigten stieg auf rund 167.890  (+3,1 %). Das Wachstum verlief damit in der Metropole Ruhr dynamischer als im bundesweiten Vergleichsraum (+2,7 %).

Die Zahl der Unternehmen war in 2017 leicht rückläufig (-0,2 %). Dem gegenüber vollzog sich eine positive Umsatzentwicklung (+2,9 %), die insbesondere durch Umsatzsteigerungen in den benachbarten Dienstleistungen im Mobilitätsmanagement und der Logistik getragen wurde.

Der Leitmarkt Mobilität ist vor dem Hintergrund der positiven wirtschaftlichen Gesamtlage auf Wachstumskurs. Insbesondere die steigende Nachfrage nach Leistungen des Mobilitätsmanagements und der Logistik führt zu entsprechenden Beschäftigungszuwächsen. Zukünftig wird insbesondere der Trend zu neuen, nachhaltigeren, klimaneutralen Mobilitätslösungen die Entwicklung des Leitmarktes Mobilität verstärkt beeinflussen. Positive Effekte für die Metropole Ruhr lassen sich hier insbesondere an der Schnittstelle zum Leitmarkt Ressourceneffizienz in den Teilmärkten Mobilitätsmanagement, in den benachbarten Dienstleistungen der Agenturen sowie den Labor-, Ingenieur-, Messdienstleistungen generieren.

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

167.890

2017

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+3,1%

im Vergleich zu 2016

Mobilität

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

167.890

2017

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+3,1%

im Vergleich zu 2016

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Im Leitmarkt Mobilität sind knapp 10 % der Beschäftigten der Metropole Ruhr tätig. Gemessen am Beschäftigungsanteil des Leitmarktes sind das Mobilitätsmanagement und die Logistik sowie die Mobilitätsdienstleistungen besonders starke Wirtschaftsbereiche. Die Zahl der Beschäftigten stieg auf rund 167.890  (+3,1 %). Das Wachstum verlief damit in der Metropole Ruhr dynamischer als im bundesweiten Vergleichsraum (+2,7 %).

Die Zahl der Unternehmen war in 2017 leicht rückläufig (-0,2 %). Dem gegenüber vollzog sich eine positive Umsatzentwicklung (+2,9 %), die insbesondere durch Umsatzsteigerungen in den benachbarten Dienstleistungen im Mobilitätsmanagement und der Logistik getragen wurde.

Der Leitmarkt Mobilität ist vor dem Hintergrund der positiven wirtschaftlichen Gesamtlage auf Wachstumskurs. Insbesondere die steigende Nachfrage nach Leistungen des Mobilitätsmanagements und der Logistik führt zu entsprechenden Beschäftigungszuwächsen. Zukünftig wird insbesondere der Trend zu neuen, nachhaltigeren, klimaneutralen Mobilitätslösungen die Entwicklung des Leitmarktes Mobilität verstärkt beeinflussen. Positive Effekte für die Metropole Ruhr lassen sich hier insbesondere an der Schnittstelle zum Leitmarkt Ressourceneffizienz in den Teilmärkten Mobilitätsmanagement, in den benachbarten Dienstleistungen der Agenturen sowie den Labor-, Ingenieur-, Messdienstleistungen generieren.

Nachhaltiger Konsum

Im Leitmarkt Nachhaltiger Konsum fällt der Anteil an der Gesamtbeschäftigung mit 119.910 Beschäftigten (7,0 %) etwas geringer aus als im Vorjahr (7,2 %). Die Zahl der Beschäftigten ist ausschließlich in diesem Leitmarkt leicht gesunken (-0,5 %). Beschäftigungsrückgänge entfielen insbesondere auf die Produktion kurzlebiger Konsumgüter, während der ohnehin sehr beschäftigungsstarke Einzelhandel mit kurzlebigen Konsumgütern sowie die benachbarten Dienstleistungen weitere Beschäftigungsgewinne verzeichnen konnten. Regionale Schwerpunkte des Nachhaltigen Konsums bestehen im Kreis Wesel sowie Hamm, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen. Die Zahl der Unternehmen war im Betrachtungszeitraum rückläufig (-3,3, %).

Die 10.900 Unternehmen erwirtschafteten jedoch einen Umsatz von 64,3 Mrd. und verzeichneten damit ein Plus von +2,0 %. Besondere Zugewinne entfielen auf den Einzelhandel mit kurzlebigen Konsumgütern (+3,1 %).

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

119.910

2017

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-0,5%

im Vergleich zu 2016

Nachhaltiger Konsum

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

119.910

2017

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im Vergleich zu 2016

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Im Leitmarkt Nachhaltiger Konsum fällt der Anteil an der Gesamtbeschäftigung mit 119.910 Beschäftigten (7,0 %) etwas geringer aus als im Vorjahr (7,2 %). Die Zahl der Beschäftigten ist ausschließlich in diesem Leitmarkt leicht gesunken (-0,5 %). Beschäftigungsrückgänge entfielen insbesondere auf die Produktion kurzlebiger Konsumgüter, während der ohnehin sehr beschäftigungsstarke Einzelhandel mit kurzlebigen Konsumgütern sowie die benachbarten Dienstleistungen weitere Beschäftigungsgewinne verzeichnen konnten. Regionale Schwerpunkte des Nachhaltigen Konsums bestehen im Kreis Wesel sowie Hamm, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen. Die Zahl der Unternehmen war im Betrachtungszeitraum rückläufig (-3,3, %).

Die 10.900 Unternehmen erwirtschafteten jedoch einen Umsatz von 64,3 Mrd. und verzeichneten damit ein Plus von +2,0 %. Besondere Zugewinne entfielen auf den Einzelhandel mit kurzlebigen Konsumgütern (+3,1 %).

Ressourceneffizienz

Der Leitmarkt Ressourceneffizienz entwickelte sich im Jahr 2017 mit einem Zuwachs von rund 1.770 Beschäftigten und verzeichnet damit einen Anteil von 4,6 % an der Gesamtbeschäftigung (77.900 Beschäftigte)² . Neben der Energieerzeugung und -verteilung ist auch der Bereich Umwelt- und Recycling überdurchschnittlich stark. Die positive Beschäftigungsentwicklung wurde in diesen Bereichen sowie in den Labor-, Ingenieur- und Messdienstleistungen generiert.

Die Zahl der Unternehmen stieg zwischen 2014 und 2015 auf 6.526 (+2,3 %) an. Die rückläufigen Unternehmenszahlen in den Labor-, Ingenieur-, Messdienstleistungen wurden dabei von Zuwächsen in der Energieerzeugung und -verteilung sowie den energiewirtschaftlichen Dienstleistungen kompensiert. Die Umsätze des Leitmarktes Ressourceneffizienz (59,30 Mrd.) waren mit -0,4 % dagegen leicht rückläufig. Während der Kernbereich der Wasserwirtschaft ein deutliches Umsatzwachstum vorweisen konnte, sanken die Umsätze in den benachbarten Dienstleistungen Wartung und Handel sowie im Bereich der Herstellung von Maschinen und Materialien.

Die Unternehmen des Leitmarkts Ressourceneffizienz stehen im Zuge der Energiewende vor der Aufgabe, die vertrauten Pfade der konventionellen Energieerzeugung zu verlassen und neue Geschäftsmodelle im Handlungsfeld ressourcenschonender Wertschöpfungsmodelle zu entwickeln. Hierbei werden nicht nur neue technologische Entwicklungen aus den Labor-, Ingenieur- und Messdienstleistungen erforderlich, sondern auch eine zunehmende Vernetzung zu anderen Leitmärkten, wie der Mobilität, der digitalen Kommunikation oder auch dem Industriellen Kern.

²Im Leitmarkt Ressourceneffizienz werden die „benachbarten Industriezweige: Rohstoffgewinnung und -bearbeitung“ seit 2015 nicht mehr berücksichtigt.

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

77.900

2017

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+2,3%

im Vergleich zu 2016

Ressourceneffizienz

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

77.900

2017

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+2,3%

im Vergleich zu 2016

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Der Leitmarkt Ressourceneffizienz entwickelte sich im Jahr 2017 mit einem Zuwachs von rund 1.770 Beschäftigten und verzeichnet damit einen Anteil von 4,6 % an der Gesamtbeschäftigung (77.900 Beschäftigte)² . Neben der Energieerzeugung und -verteilung ist auch der Bereich Umwelt- und Recycling überdurchschnittlich stark. Die positive Beschäftigungsentwicklung wurde in diesen Bereichen sowie in den Labor-, Ingenieur- und Messdienstleistungen generiert.

Die Zahl der Unternehmen stieg zwischen 2014 und 2015 auf 6.526 (+2,3 %) an. Die rückläufigen Unternehmenszahlen in den Labor-, Ingenieur-, Messdienstleistungen wurden dabei von Zuwächsen in der Energieerzeugung und -verteilung sowie den energiewirtschaftlichen Dienstleistungen kompensiert. Die Umsätze des Leitmarktes Ressourceneffizienz (59,30 Mrd.) waren mit -0,4 % dagegen leicht rückläufig. Während der Kernbereich der Wasserwirtschaft ein deutliches Umsatzwachstum vorweisen konnte, sanken die Umsätze in den benachbarten Dienstleistungen Wartung und Handel sowie im Bereich der Herstellung von Maschinen und Materialien.

Die Unternehmen des Leitmarkts Ressourceneffizienz stehen im Zuge der Energiewende vor der Aufgabe, die vertrauten Pfade der konventionellen Energieerzeugung zu verlassen und neue Geschäftsmodelle im Handlungsfeld ressourcenschonender Wertschöpfungsmodelle zu entwickeln. Hierbei werden nicht nur neue technologische Entwicklungen aus den Labor-, Ingenieur- und Messdienstleistungen erforderlich, sondern auch eine zunehmende Vernetzung zu anderen Leitmärkten, wie der Mobilität, der digitalen Kommunikation oder auch dem Industriellen Kern.

²Im Leitmarkt Ressourceneffizienz werden die „benachbarten Industriezweige: Rohstoffgewinnung und -bearbeitung“ seit 2015 nicht mehr berücksichtigt.

Freizeit & Events

Der Leitmarkt Freizeit & Events wächst im Jahr 2017 auf 84.870 Beschäftigte (+2,2 %) und kann damit seinen Anteil von 5 % an der Gesamtbeschäftigung weiter stabilisieren. Regionale Schwerpunkte des Leitmarktes bestehen in den Städten Oberhauen, Bottrop und Essen. Einen besonders starken Beschäftigungsaufbau verzeichnete, wie bereits im Vorjahr, der Bereich Event, Freizeit, Sport und Tourismus mit rund 1.470 neuen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten (53,4 %) sind in diesem Kernbereich tätig. Ausgesprochen positiv entwickelte sich auch der kleine Bereich der audiovisuellen Medien (Wachstum +5,5 %; Anteil am Leitmarkt 5,5 %).

Der positive Entwicklungstrend der Umsätze setzte sich in 2017 weiter fort (+13,2 Mrd.; +1,7 %). Die Umsatzzuwächse erfolgten vor allem im Kernbereich Event, Freizeit, Sport und Tourismus sowie in den audiovisuellen Medien. Die Zahl der im Leitmarkt tätigen Unternehmen ging währenddessen leicht zurück (-0,7 %). Betroffen waren hier insbesondere der Bereich Event, Freizeit, Sport und Tourismus (-0,8 %) sowie die benachbarten Dienstleistungen rund um den Handel, das Verlagswesen sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen (-0,7 %) . Neue Unternehmen (+1,9 %) verbuchte dahingegen der Kulturbereich.

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

84.870

2017

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+2,2%

im Vergleich zu 2016

Freizeit & Events

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

84.870

2017

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+2,2%

im Vergleich zu 2016

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Der Leitmarkt Freizeit & Events wächst im Jahr 2017 auf 84.870 Beschäftigte (+2,2 %) und kann damit seinen Anteil von 5 % an der Gesamtbeschäftigung weiter stabilisieren. Regionale Schwerpunkte des Leitmarktes bestehen in den Städten Oberhauen, Bottrop und Essen. Einen besonders starken Beschäftigungsaufbau verzeichnete, wie bereits im Vorjahr, der Bereich Event, Freizeit, Sport und Tourismus mit rund 1.470 neuen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten (53,4 %) sind in diesem Kernbereich tätig. Ausgesprochen positiv entwickelte sich auch der kleine Bereich der audiovisuellen Medien (Wachstum +5,5 %; Anteil am Leitmarkt 5,5 %).

Der positive Entwicklungstrend der Umsätze setzte sich in 2017 weiter fort (+13,2 Mrd.; +1,7 %). Die Umsatzzuwächse erfolgten vor allem im Kernbereich Event, Freizeit, Sport und Tourismus sowie in den audiovisuellen Medien. Die Zahl der im Leitmarkt tätigen Unternehmen ging währenddessen leicht zurück (-0,7 %). Betroffen waren hier insbesondere der Bereich Event, Freizeit, Sport und Tourismus (-0,8 %) sowie die benachbarten Dienstleistungen rund um den Handel, das Verlagswesen sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen (-0,7 %) . Neue Unternehmen (+1,9 %) verbuchte dahingegen der Kulturbereich.

Bildung & Wissen

Im Jahr 2017 waren 80.180 Beschäftigte im Leitmarkt Bildung und Wissen tätig, was einem Anteil von 4,7 % an der Gesamtbeschäftigung in der Metropole Ruhr entspricht. Rund 46 % der Beschäftigten ist dem Bereich der Schulen und Hochschulen, 25 % der vorschulischen Bildung und ca. 22 % der Weiterbildung, Bildungsorganisationen zuzuordnen. Demzufolge ergeben sich deutliche regionale Schwerpunkte mit hohen Beschäftigungsanteilen an den Universitäts- und Hochschulstandorten der Metropole Ruhr, darunter vor allem Bochum, Dortmund, Essen und Gelsenkirchen.

Der Leitmarkt Bildung und Wissen hat sich mit einem Zuwachs von 2.870 Beschäftigungsverhältnissen (+3,7 ) ebenfalls positiv entwickelt. Der Beschäftigungsaufbau vollzog sich dabei in allen Bereichen des Leitmarktes, von der vorschulischen Entwicklung (+3,1 %), über die Schulen und Hochschulen (+3,4 %), die Forschung (2,8 %), bis hin zu den benachbarten Dienstleistungen der Weiterbildungseinrichtungen und Bildungsorganisationen (+ 5,3 %). Die Wachstumsraten in der Metropole Ruhr orientieren sich dabei am Landes- und Bundestrend (+4,3%; +3,7 %).

Die rückläufige Unternehmensentwicklung des Vorjahres konnte in 2017 stabilisiert und in ein leichtes Wachstum (+1,0 %) umgewandelt werden. Zuwächse verzeichnete vor allem der Bereich der vorschulischen Erziehung und der Schulen, Hochschulen (+8,7 %). Die Entwicklung der Umsätze im Leitmarkt Bildung und Wissen ist im Unterschied zur Beschäftigung und der Unternehmensentwicklung jedoch leicht rückläufig (-0,5 %). Der Rückgang fiel dabei allerdings deutlich geringer aus als noch in 2016 (-4,9 %).

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

80.180

2017

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+3,7%

im Vergleich zu 2016

Bildung & Wissen

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

80.180

2017

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+3,7%

im Vergleich zu 2016

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Im Jahr 2017 waren 80.180 Beschäftigte im Leitmarkt Bildung und Wissen tätig, was einem Anteil von 4,7 % an der Gesamtbeschäftigung in der Metropole Ruhr entspricht. Rund 46 % der Beschäftigten ist dem Bereich der Schulen und Hochschulen, 25 % der vorschulischen Bildung und ca. 22 % der Weiterbildung, Bildungsorganisationen zuzuordnen. Demzufolge ergeben sich deutliche regionale Schwerpunkte mit hohen Beschäftigungsanteilen an den Universitäts- und Hochschulstandorten der Metropole Ruhr, darunter vor allem Bochum, Dortmund, Essen und Gelsenkirchen.

Der Leitmarkt Bildung und Wissen hat sich mit einem Zuwachs von 2.870 Beschäftigungsverhältnissen (+3,7 ) ebenfalls positiv entwickelt. Der Beschäftigungsaufbau vollzog sich dabei in allen Bereichen des Leitmarktes, von der vorschulischen Entwicklung (+3,1 %), über die Schulen und Hochschulen (+3,4 %), die Forschung (2,8 %), bis hin zu den benachbarten Dienstleistungen der Weiterbildungseinrichtungen und Bildungsorganisationen (+ 5,3 %). Die Wachstumsraten in der Metropole Ruhr orientieren sich dabei am Landes- und Bundestrend (+4,3%; +3,7 %).

Die rückläufige Unternehmensentwicklung des Vorjahres konnte in 2017 stabilisiert und in ein leichtes Wachstum (+1,0 %) umgewandelt werden. Zuwächse verzeichnete vor allem der Bereich der vorschulischen Erziehung und der Schulen, Hochschulen (+8,7 %). Die Entwicklung der Umsätze im Leitmarkt Bildung und Wissen ist im Unterschied zur Beschäftigung und der Unternehmensentwicklung jedoch leicht rückläufig (-0,5 %). Der Rückgang fiel dabei allerdings deutlich geringer aus als noch in 2016 (-4,9 %).

Digitale Kommunikation

Der Leitmarkt Digitale Kommunikation ist mit 52.150 Beschäftigten der kleinste Leitmarkt in der Metropole Ruhr. Der darin verorteten IT-Wirtschaft kommt jedoch eine zunehmende regionalwirtschaftliche Bedeutung für die crosssektorale Verknüpfung der anderen Leitmärkte zu. Die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung vollzieht sich in nahezu allen Lebens- und Arbeitsbereichen und steigert die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen des Leitmarktes Digitale Kommunikation. Vor diesem Hintergrund ist der Leitmarkt auch im Jahr 2017 durch eine konstant positive Beschäftigungsentwicklung (+3,6 %; +1.820 Beschäftigte) gekennzeichnet. Die größten Teilmärkte der Digitalen Kommunikation sind, gemessen am Anteil der Beschäftigten des Leitmarktes, die Datenverarbeitungsdienstleistungen und Software (60 %) und die benachbarten Dienstleistungen rund um Handel, Reparatur und Infrastrukturen (25 %). Regionale Spezialisierungen bestehen insbesondere in Dortmund, Essen und Bochum. Ein Beschäftigungsaufbau erfolgte in 2017 vor allem im Kernbereich der Datenverarbeitungsdienstleistungen und Software (+1.720; +5,8 %).

Auch die Unternehmens- und Umsatzentwicklung des Leitmarktes Digitale Kommunikation verlief positiv. Die Zahl der Unternehmen stieg um +1,2 % auf 6.276, wodurch die rückläufigen Unternehmenszahlen des Vorjahres kompensiert werden konnten. Der Großteil der neuen Unternehmen entfiel dabei auf die benachbarten Dienstleistungen der digitalen Wirtschaft (Handel, Reparatur, Infrastrukturen). Die größten Umsatzgewinne vollzogen sich ebenfalls in den benachbarten Dienstleistungen (+8,8 %). Insgesamt stieg der Umsatz des Leitmarktes Digitale Kommunikation somit auf 6,71 Mrd. (+6,0 %) an.

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

52.150

2017

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+3,6%

im Vergleich zu 2016

Zahlen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (SVB)

Digitale Kommunikation

SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE IN DER METROPOLE RUHR

52.150

2017

TrenUP_Weiss

+3,6%

im Vergleich zu 2016

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Der Leitmarkt Digitale Kommunikation ist mit 52.150 Beschäftigten der kleinste Leitmarkt in der Metropole Ruhr. Der darin verorteten IT-Wirtschaft kommt jedoch eine zunehmende regionalwirtschaftliche Bedeutung für die crosssektorale Verknüpfung der anderen Leitmärkte zu. Die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung vollzieht sich in nahezu allen Lebens- und Arbeitsbereichen und steigert die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen des Leitmarktes Digitale Kommunikation. Vor diesem Hintergrund ist der Leitmarkt auch im Jahr 2017 durch eine konstant positive Beschäftigungsentwicklung (+3,6 %; +1.820 Beschäftigte) gekennzeichnet. Die größten Teilmärkte der Digitalen Kommunikation sind, gemessen am Anteil der Beschäftigten des Leitmarktes, die Datenverarbeitungsdienstleistungen und Software (60 %) und die benachbarten Dienstleistungen rund um Handel, Reparatur und Infrastrukturen (25 %). Regionale Spezialisierungen bestehen insbesondere in Dortmund, Essen und Bochum. Ein Beschäftigungsaufbau erfolgte in 2017 vor allem im Kernbereich der Datenverarbeitungsdienstleistungen und Software (+1.720; +5,8 %).

Auch die Unternehmens- und Umsatzentwicklung des Leitmarktes Digitale Kommunikation verlief positiv. Die Zahl der Unternehmen stieg um +1,2 % auf 6.276, wodurch die rückläufigen Unternehmenszahlen des Vorjahres kompensiert werden konnten. Der Großteil der neuen Unternehmen entfiel dabei auf die benachbarten Dienstleistungen der digitalen Wirtschaft (Handel, Reparatur, Infrastrukturen). Die größten Umsatzgewinne vollzogen sich ebenfalls in den benachbarten Dienstleistungen (+8,8 %). Insgesamt stieg der Umsatz des Leitmarktes Digitale Kommunikation somit auf 6,71 Mrd. (+6,0 %) an.

DIE LEITMÄRKTE IM ÜBERBLICK

DIE LEITMÄRKTE

IM ÜBERBLICK

Der Definition und Profilierung der Leitmärkte liegt grundsätzlich eine ökonomische Betrachtungsweise zugrunde. Die hier abgebildeten Zuordnungen zu den Leitmärkten beziehen sich auf die Begrifflichkeiten der Wirtschaftszweigklassifizierung 2008.

GESUNDHEIT

Handel, Sport, Sozialwesen, Pflege, Nahrungsmittel, Körperpflege, Labore, Medizintechnik

STATIONÄRE UND AMBULANTE VERSORGUNG, VERSICHERUNG/VERWALTUNG, PHARMAZIE

MOBILITÄT

Handel, Werkstätten, Agenturen, Öl, Reifen, Labor-, Ingenieur- und Messdienstleistungen

VERKEHRSMITTEL, VERKEHRSINFRASTRUKTREN, MOBILITÄTSMANAGEMENT, LOGISTIK

DIGITALE KOMMUNIKATION

Handel,
Reparatur,
Infrastrukturen

IT-HARDWARE, TELEKOMMUNIKATIONS-
DIENSTLEISTUNGEN, DATENVERARBEITUNGS-
DIENSTLEISTUNGEN, SOFTWARE

URBANES BAUEN & WOHNEN

Handel, Werkstätten, Agenturen, Öl, Reifen, Labor-, Ingenieur- und Messdienstleistungen

VERKEHRSMITTEL, VERKEHRSINFRASTRUKTREN, MOBILITÄTSMANAGEMENT, LOGISTIK

INDUSTRIELLER KERN UND UNTERNEHMERISCHE DIENSTE

Maschinen und Prozesse, Werkstoffe und Materialien, Unternehmensnahe Dienstleistungen

FREIZEIT & EVENT

Handel, Verlagswesen, Freizeit- und Kultureinrichtungen, Sportgeräte und Musikinstrumente

KULTURBEREICH, AUDIOVISUELLE MEDIEN, EVENT, FREIZEIT, SPORT, TOURISMUS

RESSOURCENEFFIZIENZ

Handel, Wartung, Labor-, Ingenieur- und Messdienstleistungen,
Maschinen und Materialien

ENERGIEERZEUGUNG UND -VERTEILUNG, WASSERWIRTSCHAFT, UMWELT UND RECYCLING

NACHHALTIGER KONSUM

Großhandel und Handelsvermittl. kurzlebiger Konsumgüter,  landwirtschtl. Dienstleistungen, Landwirtschaft und Fischerei, Materialien, Maschinen und  Rohstoffe für die Nahrungs-, und Bekleidungs-, Textil und Lederwarenindustrie

EINZELHANDEL MIT KURZLEBIGEN KONSUMGÜTERN, PRODUKTION KURZLEBIGER KONSUMGÜTER

BILDUNG & WISSEN

Weiterbildung, Bildungsorganisationen

VORSCHULISCHE ERZIEHUNG, SCHULEN, HOCHSCHULEN, FORSCHUNG

DIE LEITMÄRKTE IM ÜBERBLICK

DIE LEITMÄRKTE

IM ÜBERBLICK

Der Definition und Profilierung der Leitmärkte liegt grundsätzlich eine ökonomische Betrachtungsweise zugrunde. Die hier abgebildeten Zuordnungen zu den Leitmärkten beziehen sich auf die Begrifflichkeiten der Wirtschaftszweigklassifizierung 2008.

GESUNDHEIT

Handel, Sport, Sozialwesen, Pflege, Nahrungsmittel, Körperpflege, Labore, Medizintechnik

STATIONÄRE UND AMBULANTE VERSORGUNG, VERSICHERUNG/VERWALTUNG, PHARMAZIE

MOBILITÄT

Handel, Werkstätten, Agenturen, Öl, Reifen, Labor-, Ingenieur- und Messdienstleistungen

VERKEHRSMITTEL, VERKEHRSINFRASTRUKTREN, MOBILITÄTSMANAGEMENT, LOGISTIK

DIGITALE KOMMUNIKATION

Handel,
Reparatur,
Infrastrukturen

IT-HARDWARE, TELEKOMMUNIKATIONS-
DIENSTLEISTUNGEN, DATENVERARBEITUNGS-
DIENSTLEISTUNGEN, SOFTWARE

URBANES BAUEN & WOHNEN

Handel, Werkstätten, Agenturen, Öl, Reifen, Labor-, Ingenieur- und Messdienstleistungen

VERKEHRSMITTEL, VERKEHRSINFRASTRUKTREN, MOBILITÄTSMANAGEMENT, LOGISTIK

INDUSTRIELLER KERN UND UNTERNEHMERISCHE DIENSTE

Maschinen und Prozesse, Werkstoffe und Materialien, Unternehmensnahe Dienstleistungen

FREIZEIT & EVENT

Handel, Verlagswesen, Freizeit- und Kultureinrichtungen, Sportgeräte und Musikinstrumente

KULTURBEREICH, AUDIOVISUELLE MEDIEN, EVENT, FREIZEIT, SPORT, TOURISMUS

RESSOURCENEFFIZIENZ

Handel, Wartung, Labor-, Ingenieur- und Messdienstleistungen,
Maschinen und Materialien

ENERGIEERZEUGUNG UND -VERTEILUNG, WASSERWIRTSCHAFT, UMWELT UND RECYCLING

NACHHALTIGER KONSUM

Großhandel und Handelsvermittl. kurzlebiger Konsumgüter,  landwirtschtl. Dienstleistungen, Landwirtschaft und Fischerei, Materialien, Maschinen und  Rohstoffe für die Nahrungs-, und Bekleidungs-, Textil und Lederwarenindustrie

EINZELHANDEL MIT KURZLEBIGEN KONSUMGÜTERN, PRODUKTION KURZLEBIGER KONSUMGÜTER

BILDUNG & WISSEN

Weiterbildung, Bildungsorganisationen

VORSCHULISCHE ERZIEHUNG, SCHULEN, HOCHSCHULEN, FORSCHUNG

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