AUSBLICK

Die Intensivierung des Wissens- und Technologietransfers eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, Innovationsprozesse neu zu denken und externes Know-how in die eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu integrieren. Immer häufiger sind Unternehmen deshalb in wechselnde Innovationsallianzen eingebunden. Ein solcher Wandel des Innovationsverhaltens erfordert Mut und Gestaltungsbereitschaft bei der Anpassung der eigenen Organisationsstrukturen und etablierten Wertschöpfungsmodelle an die Anforderungen einer zunehmend vernetzten Wissensökonomie. Akteure der regionalen und kommunalen Wirtschaftsförderung können Unternehmen bei der Gestaltung des Wandels unterstützen. Dabei gilt es, insbesondere die folgenden Aspekte im Blick zu haben:

INNOVATIONEN SIND NICHT IMMER DISRUPTIV

Innovationsförderung sollte nicht nur die großen technologischen Sprünge zum Ziel haben. Gerade durch die Zusammenarbeit mit neuen Partnern ergeben sich in der Regel vielfältige Möglichkeiten zur Entwicklung von sozialen oder Prozessinnovationen (z. B. bei der Neugestaltung der betrieblichen Arbeitsorganisation oder beim Einsatz neuer Technologien in der Kundenakquise).

BEI DER ÖFFNUNG VON INNOVATIONSPROZESSEN VERFOLGEN UNTERNEHMEN UNTERSCHIEDLICHE STRATEGIEN

Unternehmen suchen Kooperationspartner u. a. zur gezielten Einbindung externen Know-hows in die eigenen Wertschöpfungsprozesse, zur Kommerzialisierung von Wissensressourcen außerhalb des Unternehmens oder zum Austausch über neue Branchentrends im Rahmen von Netzwerktreffen. Wirtschaftsförderungen können hier mit verschiedenen Angeboten unterstützend tätig werden (Aufbau von Unternehmensdatenbanken, Bereitstellung von Online-Plattformen, Organisation von Branchentreffen etc.), es sollte aber immer klar definiert sein, welche Zielgruppen durch die Angebote angesprochen werden sollen.

UNTERNEHMEN WISSEN IN DER REGEL AM BESTEN, VON WELCHEN KOOPERATIONEN SIE BESONDERS PROFITIEREN KÖNNEN

Weniger klar ist in vielen Fällen, welche Fördermittel und Unterstützungsangebote zur Verfügung stehen, um ein Kooperationsvorhaben in die Tat umzusetzen. Wirtschaftsförderungen können hier beratend unterstützen.

KOOPERATIONEN ENDEN NICHT AN BRANCHENGRENZEN

Gerade bei der Entwicklung neuer Wertschöpfungsmodelle außerhalb des eigenen Kerngeschäfts sind Unternehmen häufig auf externes Know-how angewiesen und können von Erfahrungen aus angrenzenden Wirtschaftssegmenten profitieren (z. B. bei der Entwicklung digitaler und hybrider Geschäftsmodelle oder der Implementierung ressourcenschonender Produktionsverfahren). Vernetzungsangebote von Wirtschaftsförderungen sollten deshalb auch cross-sektorale Kooperationserfordernisse bedienen.

ENTWICKLUNGEN IM IT-BEREICH SIND TREIBER VON UNTERNEHMENSKOOPERATIONEN

Durch den Einsatz digitaler Technologien und die fortschreitende Vernetzung ganzer Wertschöpfungsketten sinkt der Aufwand bei der Anbahnung und der Koordination von Unternehmenskooperationen. Gerade kleinen und mittleren Unternehmen fehlen jedoch häufig die finanziellen und personellen Ressourcen, um die neuen Technologien erfolgreich in ihre Wertschöpfungsprozesse zu integrieren. Wirtschaftsförderungen, die ihre Aktivitäten im Bereich der Digitalen Wirtschaft bündeln und auf ihre Startup- und Innovationsförderung abstimmen, können dadurch die Kooperationsfähigkeit regionaler Unternehmen erheblich verbessern.

AUSBLICK

Die Intensivierung des Wissens- und Technologietransfers eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, Innovationsprozesse neu zu denken und externes Know-how in die eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu integrieren. Immer häufiger sind Unternehmen deshalb in wechselnde Innovationsallianzen eingebunden. Ein solcher Wandel des Innovationsverhaltens erfordert Mut und Gestaltungsbereitschaft bei der Anpassung der eigenen Organisationsstrukturen und etablierten Wertschöpfungsmodelle an die Anforderungen einer zunehmend vernetzten Wissensökonomie. Akteure der regionalen und kommunalen Wirtschaftsförderung können Unternehmen bei der Gestaltung des Wandels unterstützen. Dabei gilt es, insbesondere die folgenden Aspekte im Blick zu haben:

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Innovationen sind nicht immer disruptiv

Innovationsförderung sollte nicht nur die großen technologischen Sprünge zum Ziel haben. Gerade durch die Zusammenarbeit mit neuen Partnern ergeben sich in der Regel vielfältige Möglichkeiten zur Entwicklung von sozialen oder Prozessinnovationen (z. B. bei der Neugestaltung der betrieblichen Arbeitsorganisation oder beim Einsatz neuer Technologien in der Kundenakquise).


Bei der Öffnung von Innovationsprozessen verfolgen Unternehmen unterschiedliche Strategien

Unternehmen suchen Kooperationspartner u. a. zur gezielten Einbindung externen Know-hows in die eigenen Wertschöpfungsprozesse, zur Kommerzialisierung von Wissensressourcen außerhalb des Unternehmens oder zum Austausch über neue Branchentrends im Rahmen von Netzwerktreffen. Wirtschaftsförderungen können hier mit verschiedenen Angeboten unterstützend tätig werden (Aufbau von Unternehmensdatenbanken, Bereitstellung von Online-Plattformen, Organisation von Branchentreffen etc.), es sollte aber immer klar definiert sein, welche Zielgruppen durch die Angebote angesprochen werden sollen.


Unternehmen wissen in der Regel am besten, von welchen Kooperationen sie besonders
profitieren können

Weniger klar ist in vielen Fällen, welche Fördermittel und Unterstützungsangebote zur Verfügung stehen, um ein Kooperationsvorhaben in die Tat umzusetzen. Wirtschaftsförderungen können hier beratend unterstützen.

Kooperationen enden nicht an Branchengrenzen

Gerade bei der Entwicklung neuer Wertschöpfungsmodelle außerhalb des eigenen Kerngeschäfts sind Unternehmen häufig auf externes Know-how angewiesen und können von Erfahrungen aus angrenzenden Wirtschaftssegmenten profitieren (z. B. bei der Entwicklung digitaler und hybrider Geschäftsmodelle oder der Implementierung ressourcenschonender Produktionsverfahren). Vernetzungsangebote von Wirtschaftsförderungen sollten deshalb auch cross-sektorale Kooperationserfordernisse bedienen.

Entwicklungen im IT-Bereich sind Treiber von Unternehmenskooperationen

Durch den Einsatz digitaler Technologien und die fortschreitende Vernetzung ganzer Wertschöpfungsketten sinkt der Aufwand bei der Anbahnung und der Koordination von Unternehmenskooperationen. Gerade kleinen und mittleren Unternehmen fehlen jedoch häufig die finanziellen und personellen Ressourcen, um die neuen Technologien erfolgreich in ihre Wertschöpfungsprozesse zu integrieren. Wirtschaftsförderungen, die ihre Aktivitäten im Bereich der Digitalen Wirtschaft bündeln und auf ihre Startup- und Innovationsförderung abstimmen, können dadurch die Kooperationsfähigkeit regionaler Unternehmen erheblich verbessern.

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