DIE LEITMÄRKTE IM ÜBERBLICK

Der Definition und Profilierung der Leitmärkte liegt grundsätzlich eine ökonomische Betrachtungsweise zugrunde. Die hier abgebildeten Zuordnungen zu den Leitmärkten beziehen sich auf die Begrifflichkeiten der Wirtschaftszweigklassifizierung 2008.

DIE LEITMÄRKTE IM ÜBERBLICK

Der Definition und Profilierung der Leitmärkte liegt grundsätzlich eine ökonomische Betrachtungsweise zugrunde. Die hier abgebildeten Zuordnungen zu den Leitmärkten beziehen sich auf die Begrifflichkeiten der Wirtschaftszweigklassifizierung 2008.

Die Entwicklung der Leitmärkte

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ZAHLEN & FAKTEN

In der Metropole Ruhr setzt sich der positive Beschäftigungstrend aus den Vorjahren fort. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist zwischen 2015 und 2016 um 1,4 % auf aktuell rund 1.671.000 Personen gestiegen. Die Wachstumsrate bleibt allerdings etwas hinter den Vergleichswerten für Nordrhein-Westfalen (+2,0 %) und Deutschland (+2,0 %) zurück. In den Leitmärkten der Metropole Ruhr sowie dem Industriellen Kern und den Unternehmerischen Diensten wurden gegenüber dem Vorjahr etwa 22.000 Beschäftigungsverhältnisse aufgebaut (+1,6 %). Fast die Hälfte der Zuwächse entfällt dabei auf den Leitmarkt Gesundheit (+10.600; +3,4 %).

Weitere Wachstumstreiber mit besonders hohen Beschäftigungsdynamiken sind die Leitmärkte Digitale Kommunikation, Freizeit & Events sowie Urbanes Bauen & Wohnen. Im Leitmarkt Digitale Kommunikation kamen 1.630 Beschäftigte hinzu (+3,4 %), im Leitmarkt Freizeit & Events waren es 2.600 (+3,2 %) und im Leitmarkt Urbanes Bauen & Wohnen 4.560 (+2,5 %). Die Wachstumsraten in diesen Leitmärkten liegen deutlich über den Vergleichswerten auf Landes- und Bundesebene. Die positiven Beschäftigungstrends in den verschiedenen Leitmärkten leisten einen wichtigen Beitrag zur weiteren Entwicklung einer divers aufgestellten Wirtschaftsstruktur in der Metropole Ruhr.

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ZAHLEN & FAKTEN

In der Metropole Ruhr setzt sich der positive Beschäftigungstrend aus den Vorjahren fort. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist zwischen 2015 und 2016 um 1,4 % auf aktuell rund 1.671.000 Personen gestiegen. Die Wachstumsrate bleibt allerdings etwas hinter den Vergleichswerten für Nordrhein-Westfalen (+2,0 %) und Deutschland (+2,0 %) zurück. In den Leitmärkten der Metropole Ruhr sowie dem Industriellen Kern und den Unternehmerischen Diensten wurden gegenüber dem Vorjahr etwa 22.000 Beschäftigungsverhältnisse aufgebaut (+1,6 %). Fast die Hälfte der Zuwächse entfällt dabei auf den Leitmarkt Gesundheit (+10.600; +3,4 %).

Weitere Wachstumstreiber mit besonders hohen Beschäftigungsdynamiken sind die Leitmärkte Digitale Kommunikation, Freizeit & Events sowie Urbanes Bauen & Wohnen. Im Leitmarkt Digitale Kommunikation kamen 1.630 Beschäftigte hinzu (+3,4 %), im Leitmarkt Freizeit & Events waren es 2.600 (+3,2 %) und im Leitmarkt Urbanes Bauen & Wohnen 4.560 (+2,5 %). Die Wachstumsraten in diesen Leitmärkten liegen deutlich über den Vergleichswerten auf Landes- und Bundesebene. Die positiven Beschäftigungstrends in den verschiedenen Leitmärkten leisten einen wichtigen Beitrag zur weiteren Entwicklung einer divers aufgestellten Wirtschaftsstruktur in der Metropole Ruhr.

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1. Innovationen sind Treiber des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritts

Eine Innovation kann die Einführung neuer sowie die Weiterentwicklung etablierter Produkte, Prozesse und Organisationsstrukturen umfassen. Darüber hinaus wird häufig auch die Er-schließung neuer Absatz- und Beschaffungsmärkte als innovativer Akt verstanden. Die Inno-vationsaktivitäten von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen bilden deshalb eine der zentralen Voraussetzungen für wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt (Stumpf et al 2011: 3; siehe auch: Schumpeter 1934). Innovationen resultieren jedoch erst dann aus Ideen und Erfindungen (Inventionen), wenn solche in einem Innovationsprozess in neue Produkte, Dienstleistungen, Verfahren oder soziale Praktiken umgesetzt werden, diese dann tatsächlich erfolgreich Anwendung finden und den Markt bzw. die Gesellschaft durch-dringen (Buhr 2015: 20). Der wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandel kann sich dabei sowohl disruptiv als auch in kleinen und schrittweisen (inkrementellen) Entwicklungsschüben vollziehen.