VORWORT

20150616wb3458_neu

Rasmus C. Beck
Vorsitzender der Geschäftsführung Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH

Die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt in der Metropole Ruhr entwickeln sich im zehnten Jahr in Folge positiv. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist im Jahr 2016 noch einmal auf nun 1,67 Millionen gestiegen. Das ist in den Leitmärkten ein Zuwachs von 1,6 Prozent bzw. 22.000 neue Jobs gegenüber dem Vorjahr. Wachstumstreiber sind insbesondere die Leitmärkte Gesundheit, Digitale Kommunikation, Urbanes Bauen & Wohnen und der immer noch sehr starke Industrielle Kern. Der Trend einer guten Konjunktur zeugt auch vom Glauben an den Fortschritt und die Innovationsfähigkeit der hier ansässigen Unternehmen. Dabei entdecken besonders kleine und mittelständische Unternehmen die Chancen branchenübergreifender Kooperationen. Open Innovation, also der Austausch von Wissen, ist dabei ein ganz wichtiger Bestandteil. In der Metropole Ruhr sind auf dieser Basis viele vertrauensvolle Beziehungen zwischen Unternehmen, Kunden und auch der Wissenschaft entstanden.

...

Im ersten Teil des erstmals komplett im digitalen Format erscheinenden Berichts hat das Autorenteam des CIMA Instituts für Regionalwirtschaft um Dr. Arno Brandt die wirtschaftliche Entwicklung der Region anhand des etablierten Leitmarktansatzes analysiert. Die Vergleichbarkeit mit den fünf zuvor veröffentlichten Berichten bleibt dadurch gewährleistet. Der zweite Teil widmet sich dem Schwerpunkt Open Innovation und Technologietransfer und zeigt anhand von vier Best-Practice-Beispielen, wie die Unternehmen der Metropole Ruhr miteinander vernetzt sind und gegenseitig vom Austausch von Wissen profitieren.

Die Digitalisierung – ihre Chancen und die Herausforderungen – haben wir im vergangenen Wirtschaftsbericht beleuchtet – bietet für Open Innovation beste Voraussetzungen. Der Bericht zeigt, für die Metropole Ruhr besteht die große Chance, den sich vollziehenden strukturellen Wandel für eine digitale Weiterentwicklung etablierter Geschäftsmodelle zu nutzen. Die damit einhergehende Neupositionierung im internationalen Wettbewerb ist ein wichtiger Standortfaktor für die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Gewinnung neuer Fachkräfte. Die Vorteile der Region liegen in diesem Zusammenhang in der hohen Bevölkerungs- und Unternehmensdichte sowie in der international anerkannten und gut vernetzten Hochschullandschaft – der größten in Deutschland. Die erfolgreiche Diversifizierung der Wirtschaft hin zu unterschiedlichen Schwerpunkten in wachstumsstarken Bereichen in der Informations- und Kommunikationstechnologie, der Umweltwirtschaft, der Logistik oder dem Handel- und Dienstleistungsbereich birgt vielfältige Anknüpfungspunkte für die Entwicklung innovativer, digitaler Lösungen.

Die wmr arbeitet gemeinsam mit lokalen Wirtschaftsförderungen intensiv daran, die Vernetzung von Unternehmen und die branchenübergreifenden Kooperationen weiter voranzutreiben. Durch die interkommunale Zusammenarbeit kann sich die Metropole Ruhr als wachsende Technologie-Region positionieren.

Die erfolgreiche Ansiedlung eines von sechs so genannten DWNRW Hubs im vergangenen Jahr ist ein Ergebnis dieser Bemühungen. Am Digital ruhr:HUB in Essen sind sechs Kommunen beteiligt, um eine Plattform zur Förderung der digitalen Wirtschaft aufzubauen. Der HUB soll Startups in der Aufbau- und Wachstumsphase als Anlaufstelle mit kreativem Arbeitsflair dienen. Gerade Gründer können in besonderer Weise von externem Know-how profitieren. Deshalb soll ein Mentoren-Netzwerk aufgebaut werden, das den Austausch zwischen digitalen Gründern und etablierten Unternehmen unterstützt. Der Transfer von Wissen und Technologie kann somit für Unternehmen immer mehr zu einem selbstverständlichen Werkzeug für wirtschaftliches Wachstum werden.

Trotz dieser positiven Perspektive ist die Ausrichtung der Region auf die Zukunft noch nicht abgeschlossen. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fortsetzung der erfreulichen Entwicklungen sind jedoch vorhanden. Die wmr und ihre Partner werden auch weiterhin mit Blick auf die wachstumsträchtigen Leitmärkte daran arbeiten, die Vernetzung von Unternehmen zu fördern und den Wirtschaftsstandort Metropole Ruhr zu stärken.

VORWORT

20150616wb3458_neu

Rasmus C. Beck
Vorsitzender der Geschäftsführung Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH

Die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt in der Metropole Ruhr entwickeln sich im zehnten Jahr in Folge positiv. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist im Jahr 2016 noch einmal auf nun 1,67 Millionen gestiegen. Das ist in den Leitmärkten ein Zuwachs von 1,6 Prozent bzw. 22.000 neue Jobs gegenüber dem Vorjahr. Wachstumstreiber sind insbesondere die Leitmärkte Gesundheit, Digitale Kommunikation, Urbanes Bauen & Wohnen und der immer noch sehr starke Industrielle Kern. Der Trend einer guten Konjunktur zeugt auch vom Glauben an den Fortschritt und die Innovationsfähigkeit der hier ansässigen Unternehmen. Dabei entdecken besonders kleine und mittelständische Unternehmen die Chancen branchenübergreifender Kooperationen. Open Innovation, also der Austausch von Wissen, ist dabei ein ganz wichtiger Bestandteil. In der Metropole Ruhr sind auf dieser Basis viele vertrauensvolle Beziehungen zwischen Unternehmen, Kunden und auch der Wissenschaft entstanden.

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Im ersten Teil des erstmals komplett im digitalen Format erscheinenden Berichts hat das Autorenteam des CIMA Instituts für Regionalwirtschaft um Dr. Arno Brandt die wirtschaftliche Entwicklung der Region anhand des etablierten Leitmarktansatzes analysiert. Die Vergleichbarkeit mit den fünf zuvor veröffentlichten Berichten bleibt dadurch gewährleistet. Der zweite Teil widmet sich dem Schwerpunkt Open Innovation und Technologietransfer und zeigt anhand von vier Best-Practice-Beispielen, wie die Unternehmen der Metropole Ruhr miteinander vernetzt sind und gegenseitig vom Austausch von Wissen profitieren.

Die Digitalisierung – ihre Chancen und die Herausforderungen – haben wir im vergangenen Wirtschaftsbericht beleuchtet – bietet für Open Innovation beste Voraussetzungen. Der Bericht zeigt, für die Metropole Ruhr besteht die große Chance, den sich vollziehenden strukturellen Wandel für eine digitale Weiterentwicklung etablierter Geschäftsmodelle zu nutzen. Die damit einhergehende Neupositionierung im internationalen Wettbewerb ist ein wichtiger Standortfaktor für die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Gewinnung neuer Fachkräfte. Die Vorteile der Region liegen in diesem Zusammenhang in der hohen Bevölkerungs- und Unternehmensdichte sowie in der international anerkannten und gut vernetzten Hochschullandschaft – der größten in Deutschland. Die erfolgreiche Diversifizierung der Wirtschaft hin zu unterschiedlichen Schwerpunkten in wachstumsstarken Bereichen in der Informations- und Kommunikationstechnologie, der Umweltwirtschaft, der Logistik oder dem Handel- und Dienstleistungsbereich birgt vielfältige Anknüpfungspunkte für die Entwicklung innovativer, digitaler Lösungen.

Die wmr arbeitet gemeinsam mit lokalen Wirtschaftsförderungen intensiv daran, die Vernetzung von Unternehmen und die branchenübergreifenden Kooperationen weiter voranzutreiben. Durch die interkommunale Zusammenarbeit kann sich die Metropole Ruhr als wachsende Technologie-Region positionieren.

Die erfolgreiche Ansiedlung eines von sechs so genannten DWNRW Hubs im vergangenen Jahr ist ein Ergebnis dieser Bemühungen. Am Digital ruhr:HUB in Essen sind sechs Kommunen beteiligt, um eine Plattform zur Förderung der digitalen Wirtschaft aufzubauen. Der HUB soll Startups in der Aufbau- und Wachstumsphase als Anlaufstelle mit kreativem Arbeitsflair dienen. Gerade Gründer können in besonderer Weise von externem Know-how profitieren. Deshalb soll ein Mentoren-Netzwerk aufgebaut werden, das den Austausch zwischen digitalen Gründern und etablierten Unternehmen unterstützt. Der Transfer von Wissen und Technologie kann somit für Unternehmen immer mehr zu einem selbstverständlichen Werkzeug für wirtschaftliches Wachstum werden.

Trotz dieser positiven Perspektive ist die Ausrichtung der Region auf die Zukunft noch nicht abgeschlossen. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fortsetzung der erfreulichen Entwicklungen sind jedoch vorhanden. Die wmr und ihre Partner werden auch weiterhin mit Blick auf die wachstumsträchtigen Leitmärkte daran arbeiten, die Vernetzung von Unternehmen zu fördern und den Wirtschaftsstandort Metropole Ruhr zu stärken.

DIE ENTWICKLUNG DER

LEITMÄRKTE IM ÜBERBLICK

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist zwischen 2015 und 2016 um 1,4 % auf aktuell rund 1.671.000 Personen gestiegen. In den Leitmärkten der Metropole Ruhr sowie dem Industriellen Kern und den Unternehmerischen Diensten wurden gegenüber dem Vorjahr etwa 22.000 Beschäftigungsverhältnisse aufgebaut. Fast die Hälfte der Zuwächse entfällt dabei auf den Leitmarkt Gesundheit (+10.600; +3,4 %). Weitere Wachstumstreiber mit besonders hohen Beschäftigungsdynamiken sind die Leitmärkte Digitale Kommunikation, Freizeit & Events sowie Urbanes Bauen & Wohnen.

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DIE ENTWICKLUNG DER

LEITMÄRKTE IM ÜBERBLICK

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist zwischen 2015 und 2016 um 1,4 % auf aktuell rund 1.671.000 Personen gestiegen. In den Leitmärkten der Metropole Ruhr sowie dem Industriellen Kern und den Unternehmerischen Diensten wurden gegenüber dem Vorjahr etwa 22.000 Beschäftigungsverhältnisse aufgebaut. Fast die Hälfte der Zuwächse entfällt dabei auf den Leitmarkt Gesundheit (+10.600; +3,4 %). Weitere Wachstumstreiber mit besonders hohen Beschäftigungsdynamiken sind die Leitmärkte Digitale Kommunikation, Freizeit & Events sowie Urbanes Bauen & Wohnen.

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Open Innovation in

der Metropole Ruhr

Aktuelle Megatrends, wie die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung, der starke Zuzug von Bevölkerung in urbane Zentren, die steigende Bedeutung von implizitem Wissen sowie der zunehmende Einsatz ressourcenschonender Produkte und Verfahren gehen mit einem umfassenden wirtschaftsstrukturellen Wandel einher. Die Veränderungsprozesse bergen vielfältige Gestaltungsoptionen für Städte und Regionen. Für die Metropole Ruhr besteht die große Chance, den sich vollziehenden strukturellen Wandel für eine Weiterentwicklung etablierter Geschäftsmodelle und damit einhergehend für eine Neupositionierung im internationalen Wettbewerb zu nutzen.

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OPEN INNOVATION

– NEUE GESCHÄFTSMODELLE

Aktuelle Megatrends, wie die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung, der starke Zuzug von Bevölkerung in urbane Zentren, die steigende Bedeutung von implizitem Wissen sowie der zunehmende Einsatz ressourcenschonender Produkte und Verfahren gehen mit einem umfassenden wirtschaftsstrukturellen Wandel einher. Die Veränderungsprozesse bergen vielfältige Gestaltungsoptionen für Städte und Regionen. Für die Metropole Ruhr besteht die große Chance, den sich vollziehenden strukturellen Wandel für eine Weiterentwicklung etablierter Geschäftsmodelle und damit einhergehend für eine Neupositionierung im internationalen Wettbewerb zu nutzen.

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OPEN INNOVATION

– NEUE GESCHÄFTSMODELLE

Aktuelle Megatrends, wie die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung, der starke Zuzug von Bevölkerung in urbane Zentren, die steigende Bedeutung von implizitem Wissen sowie der zunehmende Einsatz ressourcenschonender Produkte und Verfahren gehen mit einem umfassenden wirtschaftsstrukturellen Wandel einher. Die Veränderungsprozesse bergen vielfältige Gestaltungsoptionen für Städte und Regionen. Für die Metropole Ruhr besteht die große Chance, den sich vollziehenden strukturellen Wandel für eine Weiterentwicklung etablierter Geschäftsmodelle und damit einhergehend für eine Neupositionierung im internationalen Wettbewerb zu nutzen.

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CHANCEN UND

HERAUSFORDERUNGEN

BEI DER ÖFFNUNG VON

INNOVATIONSPROZESSEN

Die Öffnung von betrieblichen Innovationsprozessen kann zu einer schnelleren Integration neuer Erkenntnisse in die Entwicklungsarbeit führen, unternehmerische Risiken minimieren, die Erschließung neuer Märkte erleichtern und durch die Einbindung innovativer Ideen aus anderen Branchen zu einem Perspektivwechsel bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen beitragen. Die Implementierung von Open Innovation-Ansätzen stellt Unternehmen aber auch vor eine Reihe von Herausforderungen: Der Wissens- und Technologietransfer muss so organisiert sein, dass der ungewollte Abfluss bestimmter hochsensibler Wissensressourcen ausgeschlossen werden kann.

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CHANCEN UND

HERAUSFORDERUNGEN

BEI DER ÖFFNUNG VON

INNOVATIONSPROZESSEN

Die Öffnung von betrieblichen Innovationsprozessen kann zu einer schnelleren Integration neuer Erkenntnisse in die Entwicklungsarbeit führen, unternehmerische Risiken minimieren, die Erschließung neuer Märkte erleichtern und durch die Einbindung innovativer Ideen aus anderen Branchen zu einem Perspektivwechsel bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen beitragen. Die Implementierung von Open Innovation-Ansätzen stellt Unternehmen aber auch vor eine Reihe von Herausforderungen: Der Wissens- und Technologietransfer muss so organisiert sein, dass der ungewollte Abfluss bestimmter hochsensibler Wissensressourcen ausgeschlossen werden kann.

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BEST PRACTICE:

INTERVIEWS MIT

UNTERNEHMEN

In der Metropole Ruhr bestehen auf Grund der hohen Dichte von Industrie- und Technologieunternehmen sowie zahlreichen Forschungseinrichtungen beste Voraussetzungen für erfolgreichen Technologietransfer. Die Innovationsfähigkeit der Unternehmen ist dabei auch abhängig von der Bereitschaft, sich mit anderen Unternehmen zu vernetzen. Welche Strategien und Allianzen dabei zielführend sind, zeigen unsere Best-Practice-Beispiele.

BEST PRACTICE:

INTERVIEWS MIT

UNTERNEHMEN

In der Metropole Ruhr bestehen auf Grund der hohen Dichte von Industrie- und Technologieunternehmen sowie zahlreichen Forschungseinrichtungen beste Voraussetzungen für erfolgreichen Technologietransfer. Die Innovationsfähigkeit der Unternehmen ist dabei auch abhängig von der Bereitschaft, sich mit anderen Unternehmen zu vernetzen. Welche Strategien und Allianzen dabei zielführend sind, zeigen unsere Best-Practice-Beispiele.

AUSBLICK

Die Intensivierung des Wissens- und Technologietransfers eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, Innovationsprozesse neu zu denken und externes Know-how in die eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu integrieren. Immer häufiger sind Unternehmen deshalb in wechselnde Innovationsallianzen eingebunden. Ein solcher Wandel des Innovationsverhaltens erfordert Mut und Gestaltungsbereitschaft bei der Anpassung der eigenen Organisationsstrukturen und etablierten Wertschöpfungsmodelle an die Anforderungen einer zunehmend vernetzten Wissensökonomie.

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AUSBLICK

Die Intensivierung des Wissens- und Technologietransfers eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, Innovationsprozesse neu zu denken und externes Know-how in die eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu integrieren. Immer häufiger sind Unternehmen deshalb in wechselnde Innovationsallianzen eingebunden. Ein solcher Wandel des Innovationsverhaltens erfordert Mut und Gestaltungsbereitschaft bei der Anpassung der eigenen Organisationsstrukturen und etablierten Wertschöpfungsmodelle an die Anforderungen einer zunehmend vernetzten Wissensökonomie.

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